Biography

K R O K U S  IS:

MARC STORACE

Lead Vocals

Marc Storace

CHRIS VON ROHR

Bass, Vocals

Chris Von Rohr

FERNANDO VON ARB

Guitar, Vocals

Fernando Von Arb

MARK KOHLER

Guitar

Mark Kohler

MANDY MEYER

Guitar

Mandy Meyer

FLAVIO MEZZODI

Drums

Flavio Mezzodi

GERMAN / DEUTSCH

Hellraiser CD

www.sleaze-metal.com

Nun ist sie also da, die neue Scheibe von “Krokus” mit dem Titel “Hellraiser”. Seit dem letzten Longplayer „Rock the Block“ hat sich bei den Schweizern einiges getan. Das letzte Original Mitglied „Fernando VonArb“ hat die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen, der pure Rock n’ Roll hinterlässt halt leider seine Spuren. Die Bedingung die „Fernando“ an „Marc Storace“ stellte war folgende; Wenn ihr weitermacht, dann nur mit „Mandy Meyer“!! „Krokus“ Fans erinnern sich natürlich noch daran, dass ein gewisser „Mandy Meyer“ bei der „Hardware“ Tour im Jahre 81’ im zarten Alter von 19 Jahren bei den Rockern eingestiegen ist und den 1986 verstorbenen „Tommy Kiefer“ ersetzte. Da „Mandy“ endlich wieder richtigen Rock n’ Roll spielen wollte und vom Hausfrauenrocker Image von „Gotthard“ loskommen wollte, war die Sache relativ schnell geregelt. Im letzten Jahr spielte die Formation bereits zahlreiche Gigs, unter anderem beim „Bang your Head 2005“, vor den Augen Tausender Metal Freaks. Nun, haben „Krokus“ und Co. in meinen Augen einen genialen Schachzug fabriziert, sie haben den Schwachpunkt am Line Up endlich bemerkt und den laschen welschen Drummer durch den phantastischen „Stefan Schwarzmann“ ersetzt. Freunde, wenn man „Rock the Block“ mit „Hellraiser“ vergleicht, das sind Welten!! Die letzte Scheibe war mir persönlich eh zu „AC/DC“ lastig, man hat irgendwie versucht an den alten Sound anzuknüpfen und meines Erachtens war „Rock the Block“ ziemlich langweiliger Tobak.
Kommen wir nun auf die Produktion zu sprechen die von „Dennis Ward“ in Szene gesetzt wurde. „Mr.Pink Cream 69“ hat hier wirklich einen höllisch guten Job gemacht, die Band klingt so frisch wie nie und der Sound prasselt fett und knallig aus den Boxen, Respekt!! Die Frage die sich alle stellten war natürlich: Wie entwickelt sich das Songwriting, jetzt wo „Fernando“ nicht mehr da ist? Für „VonArb“ tut es mir zwar leid, aber anscheinend war es gut dass „Marc Storace“ sich endlich mal austoben konnte, das Songwriting ist das Beste seit Jahren. Auf die langweilige „AC/DC“ Gitarren Riffs haben „Krokus“ auf „Hellraiser“ komplett verzichtet und präsentieren sich mit frischem Sound, wie er besser nicht sein könnte. „Mandy Meyer’s“ geniales Gitarren Spiel hört sich absolut heroisch an, ich gehe wohl nicht zu weit wenn ich ihn als Hexer bezeichne, was er hier abliefert ist schlicht sensationell. Man merkt ihm die Freude am spielen richtig an, vergessen sind die Zeiten wo er lasche Pop Songs spielen musste, zu „Gotthard“ Zeiten.
Kommen wir nun aber auf die Songs zu sprechen, das Wichtigste am ganzen Album. Die CD beginnt mit dem Titeltrack und der sorgt gleich zu Beginn für Respekt, cooler Opener der die Fans auch Live in seinen Bann ziehen wird. Das coole „Too Wire to Sleep“ hört sich fast schon Sleazy an und „Marc Storace“ beweist dass er immer noch einer der besten Hard Rock Sänger im Geschäft ist. Der Rock Stampfer „Hangman“ überzeugt mit typischem „Krokus“ Sound und einer feinen Melodie. Eines der Glanstücke auf „Hellraiser“ ist sicherlich der Ohrwurm „Angel of My Dreams“ der bereits nach zwei Minuten zum mitsingen animiert, klasse! Bei „Fight On“ gibt es ein fetziges Gitarren Riff von „Mandy“ und eine tolle Melodie, so professionell hat man „Krokus“ schon lange nicht mehr gehört, in den letzten 10 Jahren fehlte einfach irgendetwas. Die Halb Ballade „So Long“ glänzt mit einem wunderschönen Refrain, oh ja die Jungs treffen auf dieser Scheibe wirklich den Nagel auf den Kopf. Wer nichts an den Ohren hat, bemerkt natürlich gleich den Drummer Unterschied, „Spirit of the Night“ ist ein Parade Stück für „Stefan Schwarzmann“ der hier ordentlich mit Double Basses in die Pauken hauen kann. This Song blows me away Friends, erinnert an Songs wie „Night Wolf“ oder „Headhunter“, „Stefan“ der diverse Alben mit „U.D.O.“, „Accept“, Running Wild“, „Helloween“ oder „Skew Siskin“ aufgenommen hat, ist hier natürlich im Element. Was mir an „Hellraiser“ besonders gut gefällt, ist der zeitlose Sound, man hört sich zwar immer noch unverkennbar nach „Krokus“ an, aber dennoch haben sie genau den Nerv der Zeit erwischt und haben den etwas eingerosteten Stil, etwas aufgepeppt. Die B Seite von „Hellraiser“ ist übrigens auch nicht von schlechten Eltern, „No Risk no Fun“, „Turning Inside Out“ und „Justice“ treten dem Hörer hochkant in den Arsch. Puh, die neuen „Krokus“ sind zurück: Sie sind böse, sie sind aggressiv und in einer derart königlichen Form hat man sie seit den 80er nicht mehr gehört. Was fordern gewisse Leute eigentlich immer eine Reunion mit Grossmaul „Chris Von Rohr“? Erstes wäre der Typ doch heute gar nicht mehr auf dem musikalischen Stand und zweitens, wer braucht jemanden der sich höher steht als den Rock n’ Roll? Zieht euch warm an, mit „Hellraiser“ haben die Schweizer ein Album am Start, welches sich mit dem besten messen kann, was der Rock Zirkus zu bieten hat. Ein Garant für puren Hörgenuss: „Marc Storace“, Mandy Meyer“ und „Stefan Schwarzmann“!! Ein Kompliment aber auch an „Favez“ und „Castell“ die sich in den letzten Jahren sehr gut gemacht haben, bei den Vorgezeige Rockern.

Autor: Vince

www.bright-eyes.de

Kann es überhaupt ein neues KROKUS-Studioalbum nach dem Ausstieg des Gründungsmitglieds und Ausnahmegitarristen Fernando von Arb geben? Diese Frage quälte mich schon seit ich die Nachricht über den gesundheitlich bedingten Ausstieg des sympathischen Fernando vernommen hatte. Der Gitarrist musste erkennen, dass das weltweite Touren wohl nicht mehr für ihn geschaffen war. Es folgte für KROKUS der Auftritt beim diesjährigen Sweden Rock Festival, bei dem sich die Truppe um den zurückgekehrten Sänger Marc Storace wacker durch ihr KROKUS-„Best Of“-Programm schrubbte. Wohin würde der Rock`n`Roll-Zug nun für die Schweizer fahren? Die wahrlich schwierige Nachfolge an der Gitarre übernahm kurzerhand Mandy Meyer, der ja lange Zeit bei den musikalischen Landsmännern Gotthard beschäftigt war. Es konnte also losgehen - und um es vorweg zu nehmen, das Projekt „KROKUS ohne Fernando“ darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Eines wird allerdings schon deutlich, die musikalische Grundausrichtung hat den „Eingängigkeitsfaktor“ etwas nach oben geschraubt, wobei die wirklich härteren Passagen wie zuletzt auf „Rock The Block“ des öfteren gehört, auch nicht fehlen. Insgesamt wirkt „Hellraiser“ kompakt und bis ins Detail ausproduziert. Das hat so manchen Aha-Effekt zur Folge, denn der Stereosound wird gerade bei den Gitarreneffekten perfekt ausgenutzt. KROKUS gehen mit ihrem neuen Album aber auch einen sicheren Weg und lassen dabei keinen Zweifel aufkommen, dass sie ihr Comeback ernst genommen haben. Die beiden Hammersongs ‚Angel Of My Dreams’ sowie ‚Midnite Fantasy’ sind eher ruhigere stampfende, aber doch sehr abgerundete Rocksongs, deren Refrains schon nach einmaligem Anhören im Ohr kleben. Diese Tracks hätten auf dem „Headhunter“-Album allemal ihre Berechtigung erhalten, während der Titelsong sicherlich auch auf „Metal Rendezvous“ eine gute Figur abgegeben hätte. Mit dem schnellen ‚Spirit Of The Night’ lassen es die KROKUS-Jungs noch mal richtig krachen. Der Charme von AC/DC und altehrwürdigen Tagen schwebt über dem Großteil der Kompositionen. Den Sinn für eingängige Melodien, griffige Gitarren, keine lästigen Spielereien und coole Refrains haben die Schweizer also wirklich nicht verloren. Kein Song ist länger als fünf Minuten ausgefallen und das zeigt, worauf es den Herren ankommt. Losrocken und Spaß haben, das ist die eindeutige Devise auf „Hellraiser“. Natürlich darf Marc Storace auch bei ruhigeren Songs wie ‚Take My Luv’ oder ‚So Long’ mit seiner Reibeisenstimme glänzen. Nach dem Schlussstück ‚Rocks Off’ zeigt sich, dass die Musiker den eingeschlagenen Weg sicher voranschreiten. Hört euch ein superbes ‚Hangman’ an und genießt KROKUS pur und ohne Schnörkel.

Tom Klaner

www.rocktimes.de

Nach einer ausgedehnten Double-Headliner-Tour durch Deutschland bescheren uns nun die Schweizer Krokus ihren neuen Longplayer. Ich war mächtig gespannt, konnte ich doch auf der abgelaufenen Tournee den Titelsong "Hellraiser" schon hören. Der versprach ein Krokus-Album in bester Manier. Zudem hatte mir Mandy Meyer in einem persönlichen Gespräch erzählt, dass die Scheibe wieder in Richtung der alten Krokus-Tugenden gehen wird. Also war meine Vorfreude recht groß.
Nun ist das Album da und schon nach dem abgelaufenen Titeltrack wird mir klar, dass da nicht zu viel versprochen wurde. Die Fans erwarten harten und ehrlichen Rock von Krokus. Den bekommen sie in jeder Hinsicht geboten. "Too Wired To Sleep" zieht das Tempo an und die 'angegrungten' Rock 'n' Roll-Themen werden gekonnt abgespult. Marc Storace singt wie in besten Zeiten. "Hangman" grooved richtig ab. Die gesamte Band drückt nach vorne und ohnehin hatte Mandy schon gesagt, dass er bisher selten in so einer guten Rhythmus-Maschinerie gespielt hat. Da scheint sich also genau die richtige Formation gefunden zu haben.
Krokus transportieren ihren bekannten und ehrlichen Sound in das Jahr 2006. Dafür sorgt auch Stefan Schwarzmann an den Drums. Exakt der richtige Mann, immerhin war der erst kürzlich an der Accept-Reunion beteiligt und weiß somit genau, was wichtig ist, um die altehrwürdigen Rocker in Szene zu setzen.
Die Jungs von Krokus sind viel zu abgezockt, als dass sie nicht wissen, wie man Geld verdienen kann. Soundmäßig an das "Headhunter"-Album erinnernd, haben sie einen mächtig rockenden, aber eingängigen Song wie "Angel Of My Dreams" eingespielt. Absolut radiotauglich und dazu geeignet, sowohl bei uns, als auch in Amerika abzuräumen. Diese Band hat noch nie durch abgedrehte und überzogene Arrangements geglänzt. Wenn man sich "Fight On" anhört, dann muss man einfach attestieren, dass es hier wirklich nur ums Abrocken geht. Trockene und präzise gespielte Gitarrenriffs sorgen für das notwendige Flair.
Ich finde, das sich die Musiker hervorragend ergänzen. Neben einem etablierten Sänger spielen gerade mit Mandy Meyer (Ex-Asia, Ex- Gotthard u.a.) und Stefan Schwarzmann (Ex-Accept, Ex- U.D.O., Ex- Helloween u.a.) Akteure mit, die jede Menge an Geist und Ideen mitbringen. Man geht mit Maß an die Sache ran, besinnt sich auf die Stärken und liefert somit ein richtiges Feuerwerk ab. Und auch Tony Castell und Dominique Favez tragen ganz entscheidend zum Gelingen bei.
Freunde des klassischen Rocks werden ebenfalls keineswegs enttäuscht werden. "So Long" fängt balladesk an und steigert sich zu einem tollen Midtempo-Rocker. Und ebenso geht es mit "Spirit Of The Night" richtig heavy ab. "Hellraiser" vereint musikalisch die Klassiker wie "Metal Rendezvous" und "Headhunter".
Ausfälle kann ich keine ausmachen, es macht einfach Spaß diese Platte zu hören. Kerniger harter Rock, wie er in den 80ern angesagt war, ist wieder in und genau das bekommt der Hörer hier. Wohl all denen, die diese Nu-Metal-Ära überlebt haben und sich nun endlich wieder auf ehrlichen harten Rock ohne Schnörkel besinnen.
Und von den anderen und gestandenen Bands aus dieser Zeit erhoffe ich mir ganz ehrlich, dass sie sich ein Beispiel nehmen. So wird das gemacht und der nächste Besuch bei einem Krokus-Live-Auftritt ist schon im Terminkalender vermerkt. That's Rock!!!

Ralph “Jogi” Ruhenstroth

www.burnyourear.de - 26. August 2006

Krokus - Hellraiser

Wir schreiben das Jahr 1974:
In einem kleinen Städtchen mit dem Namen Solothurn, mitten in der Schweiz, machen sich fünf junge Eidgenossen auf den Weg, um die Alpenrepublik mit harter Rockmusik zu erobern. Harte Rockmusik, und noch dazu aus der Schweiz, hatte allerdings nicht nur in ihrer Heimat zu diesem Zeitpunkt allerhöchstens einen Exotenbonus.

Doch unsere "Exoten" steckten den Kopf nicht in den Sand, sondern beschlossen kurzerhand, an der Costa Brava in Spanien in jedem Club mit Steckdose, ihre geliebte Musik an den Mann zu bringen. Und sie rockten sich förmlich den Arsch ab, um mit diesen gesammelten Erfahrungen nach ihrer Rückkehr ins Toblerone-Land, direkt ihr Debüt „Painkiller“ einzuzimmern.

Viele Jahre später, 32 um genau zu sein, nach etlichen Hochs und Tiefs, nach noch mehr Besetzungswechseln, ist die Einstellung und Liebe zur Musik immer noch die Selbe. Der Unterschied zu damals besteht nur darin, dass man die unzähligen Konzerte, die sie in all den Jahren gespielt haben, einfach heraushört, denn KROKUS klingen 2006 reifer als jemals zuvor.

Sänger Marc Storace singt sich spielerisch durch die 14 Tracks von „Hellraiser“. Er gehört mit Sicherheit zu den Sängern mit dem höchsten Wiedererkennungswert, und gibt mit seiner „bluesigen“, aber trotzdem harten Stimme den Songs das, was man ganz klar KROKUS nennen muss.

Neben Marc Storace setzen Mandy Meier und Dominique Favez an den Gitarren, Tony Castell am Bass und Stefan Schwarzmann an den Drums weiter Ausrufezeichen in Sachen Qualität.

„Hellraiser“ ist im Ganzen gesehen ein wirklich amtliches Stück Hard Rock, mit richtig geilen Ohrwürmern, wie zum Beispiel „Fight On“, dass schön blues-angehauchte „Hangman“, oder der Titeltrack „Hellraiser“ der einfach grooved wie verrückt, und sehr, sehr nach AC/DC klingt. Aber was kann Marc Storace dafür, das er ein wenig nach Bon Scott klingt?

„So Long“ ist eine sehr schöne Halbballade, die natürlich nicht fehlen darf. „Spirit Of The Night“ ist mit Sicherheit einer der schnellsten Songs, der jemals unter dem Namen KROKUS das Licht der Welt erblickte. Es ist also für jeden etwas dabei, und so kann man „Hellraiser“ ohne Abstriche als sehr abwechselungsreich bezeichnen. Ein weiterer Pluspunkt für dieses wirklich gelungene Album.
Bemerkenswert ist der frische Sound der Band, der man kaum anhört, wieviele Jahre sie schon im Business herumturnen.

Produziert wurde dieses Sahneteilchen von Dennis Ward (was produziert der Mann im Moment eigentlich nicht?), der dem Album einen sehr ausgewogenen, frischen und rockenden Sound verpasst, bei dem sich alles so anhört, wie es sich anhören sollte.
Meine Faves nach ein paar Durchläufen sind der ideale Partysong „No Risk No Gain“, das wummernde „Turnin’ Inside Out“ und der Titeltrack „Hellraiser“.

Fazit: KROKUS vom Feinsten. Hier paart sich jugendlicher Enthusiasmus mit jahrelanger Erfahrung und Reife. Hard Rock, wie er klingen sollte. Alle Daumen nach oben!
Autor: Dirk
(26.08.2006)

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Quelle: http://krokusonline.seven49.net/en/Fan_Club/REVIEWS/AlbumsCDs/2006_HELLRAISER8/GERMAN_DEUTSCH8.htm